was ihr wollt!
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studentischer Wettbewerb zur Umnutzung der Halle zum Lernraum

SS22 Masterentwurf
Studierende: Arien Afzaly, Iman Al Deiri, Junis Al-Masri, Sonja Azizaj, Louise Bullock, Sungyub Chang, Tillmann Grob, Philipp Jaskiela, Piekarski Kacper, Ines Kretz, Johanna Lange, Jascha Lenz, Cohen Ofir, Christian Oliveira, Saskia Riede, Philipp Schmitz, Anna Schönpflug, Laura Schürer, Sara Stecker, Giovanni Telve
Lehrende: Prof.`in Johanna Meyer-Grohbrügge, Alexandra Antic, Florian Husemeyer, Julian Della Morte
Ausloberin: Präsidium und Baudezernat der TU Darmstadt
Jury: Edgar Dingeldein, Bärbel Meyer, Ulf Hassenpflug, Tobias Blank, Thomas Stäcker, Alexander Römer
Fotos: Klaus Mai, AKA_Team, beteiligte Studierende
1. Preis
Jascha Lenz
1. Preis
Sara Stecker
3. Preis
Anna Schönpflug
Anerkennung
Saskia Riede
Anerkennung
Ines Kretz
Anerkennung
Sonja Azizaj
Junis Al-Masri
Laura Schürer
Philipp Jaskiela
Tillmann Grob
Arien Afzaly
Giovanni Telve
Iman Al Deiri
Christian Oliveira
Cohen Ofir
Sungyub Chang
WETTBEWERB
Ziel des Wettbewerbs war die Entwicklung eines offenen Lern- und Begegnungsraums für Studierende. Gefordert war ein flexibles Raumkonzept, das unterschiedliche Lernformen, von konzentrierter Einzelarbeit bis zur kollaborativen Gruppenarbeit, ebenso ermöglicht wie Vorträge, Diskussionen und digitale Lehrangebote. Ergänzend sollte ein Studio-Bereich Raum für kreatives und experimentelles Arbeiten bieten. Die zentrale Lage der Maschinenbauhalle auf dem Campus Stadtmitte und die damit verbundene Anbindung an die Stadtgemeinschaft bildeten dabei wichtige Rahmenbedingungen.
Insgesamt nahmen zwanzig Architekturstudierende am Wettbewerb teil. Während des Semesters wurden die Entwürfe kontinuierlich weiterentwickelt, begleitet von Korrekturen, Zwischenkritiken und intensiver Betreuung. Zum Abschluss überzeugten zwei Arbeiten besonders: Die Entwürfe von Jascha Lenz und Sara Stecker wurden gemeinsam mit dem 1. Platz ausgezeichnet.

ARCHITEKTONISCHES KONZEPT
Jascha Lenz zeigte ein architektonisches Konzept, das die Wandelbarkeit des Ortes in den Mittelpunkt stellt. Die große Halle wird durch drei Elemente geprägt: die Theke, die Klammer und die Tafel. Die bewegliche, runde Theke kann flexibel im Raum positioniert werden. Die Klammer besteht aus zwei an der bestehenden Kranbahn geführten Vorhängen, die unabhängig voneinander verschoben werden können. Ergänzt wird das Konzept durch eine modulare Tisch-Tafel, die sich je nach Nutzung unterschiedlich anordnen lässt. So entsteht eine klare Raumstruktur mit hoher Flexibilität.

ORGANISATORISCHES KONZEPT
Sara Stecker beschäftigte sich mit der Rolle studentischer Beteiligung in Planung und Umsetzung sowie deren Einfluss auf zukünftige Lehr- und Lernprozesse und das Verhältnis zwischen Universität und Stadtgesellschaft. Ausgangspunkt ihrer Arbeit waren die Fragen: »Wo ist der Ort für fächerübergreifendes Lernen? Wo spreche ich über Stadt- und Weltgeschehen und kann endlich mitgestalten? Wo kann ich aktiv werden? Wo finde ich Inspiration von anderen Studierenden? Wo kann ich mein Wissen, ein Privileg, zelebrieren, teilen und anwenden? Wo kann ich mich vernetzen? Wo kann ich in die Praxis einsteigen? Wo kann ich die Lehre mitgestalten? Wo lerne ich fürs Leben? Wo ist die Praxis?«. Aus diesen Fragen entwickelte sie ihr Nutzungskonzept.
Made on
Tilda