04-E
LUCA MARIE PFIRRMANN
Im Mittelpunkt der Überlegungen stand die funktionale Nutzung und Gliederung des Demonstrators. Die Wandflläche wurde in vier Zonen (A,B,C,D) unterteilt. Jeder dieser Bereiche soll eine spezifische Funktion erhalten, um einen klar nutzbaren Arbeitsbereich zu entwickeln. Dabei stand vor allem die Frage im Vordergrund, wie vorhandene Gegebenheiten, wie etwa eine Stütze oder ein Loch im Bestandsboden in eine neue Nutzung integriert werden können. Fläche A, die bestehende Stütze, wurde zur Magnetwand. Durch ihre Position eignet sie sich ideal als zentrale Verbindungsfläche zwischen den angrenzenden Zonen. Fläche B wurde als klassische Tafelwand ausgebildet. Der oberseitige Abschluss dieser Fläche wurde rund ausgeformt, eine Geste, die an bestehende Grafik und Formensprache in der AKA_Halle erinnert und diese subtil aufgreift. C dient weiterhin als Halfenschiene und zur Befestigung einer Ablage für Utensilien. Zone D, der Boden wurde mit einem Estrichaufbau versehen. Der Durchbruch des Bestandsbodens zeigt sich auch hier im Estrich. Ebenso wird ein Randfries mit Hohlkehle als vermittelndes Element zwischen Wand und Boden gegossen. Dieses Sockeldetail ermöglicht den Verzicht auf eine klassische Sockelleiste und gestaltet diesen Übergang bewusst.